Schulkonsens

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Pascal und Teile der Grünen Jugend Dortmund, sowie der Grünen Jugend Hamm haben sich mit einem offenen Brief zum Schulkonsens an Siliva Löhrmann gewendet. 

Dabei haben wir die Sorge geäußert, dass Silvia als Landesbildungsministerin das Ziel einer inklusivierenden Gemeinschaftsschule aus den Augen verloren hat.

Denn mit der Schulreform und der nun neu eingeführten Sekundarschule wird das Chaos im Bildungssystem eben nicht beseitigt, sondern verstärkt. Künftig steht noch eine neue Schulform zur Wahl, was die Unsicherheit vieler Eltern vergrößern dürfte.

Die Selektivität und die soziale Ungleichheit werden nicht wie im Wahlkampf versprochen abgebaut sondern bleiben erhalten.

Im Kompromissvorschlag wird nicht deutlich, wie die Sekundarschule bessere Bildung und größere Chancen für alle schaffen soll. Die Sekundarschule wäre damit kein Fortschritt, sondern eher ein Rückschritt vor die Zeit der Gesamtschulen.

Wir fordern Silvia deshalb auf, an Ihren alten Zielsetzungen in Sachen Gemeinschaftsschule in NRW weiter festzuhalten. Falls dies nicht mit Unterstützung der CDU möglich ist, empfehlen wir, andere Bündnispartner zu suchen und mit diesen eine wirkliche Bildungsreform durchzusetzen. Unserer Meinung steht das Ziel eines sozial-integrativen Bildungswesens über taktischen Überlegungen. In der CDU sind zwar erste positive Ansätze in Sachen Schule zu erkennen. Die jetzige Position der Union reicht aber bei weitem noch nicht für eine Zusammenarbeit aus.  

Der Westen hat unseren offenen Brief in einem Artikel aufgegriffen.

Die Antwort von Silvia Löhrmann könnt ihr euch herunterladen.